Hängebauch

Wampe, nennt sie ihn, Hängewampe, weiche Kugel, mein Riesenranzen, Maxibauch, vollgefüllter Wanst, pralle Prachtplauze. Sie ist stolz auf ihren außergewöhnlichen Körper. Hat auch lange genug gedauert.

Beatrix Biermann, 42, im ersten Leben Bankerin, im zweiten Leben SSBBW-Model.

Advertisements

Nachgemalt

Manche Bilder (die Berliner Begegnungen zum Beispiel) sind inspiriert von Augen-Blicken im wirklichen Leben: Ich schaue hin, die Impressionen prägen sich in meiner Netzhaut ein, ich kann noch tagelang später die Bilder abrufen und in Skizzen umsetzen.

Andere Bilder sind inspiriert oder fast identisch abgemalt von Fotos, die im Internet verfügbar sind. Hier drei solcher Nachzeichnungen:

1605_grey 5_Fotor
Was für ein gewaltiger Bauch. Und dann noch so prall über den Hosenbund getragen.

***

1605_grey 4_Fotor
Es ist ihr so irre heiß – sie fächelt sich Luft zu. Aber woher kommt die Hitze? Die Raumtemperatur liegt kaum über 20 Grad…

***

1605_grey 3_Fotor
Sektempfang zur Eröffnung von „Breit&Innig“, einer Galerie, in der nur Werke von und mit runden Menschen ausgestellt werden, Zeichnungen, Skulpturen, Videoinstallationen.

***

 

Oh, es wird eng…

201511_rundlinge_0006_detail
„Oh, es wird eng“, dachte sie, als sie zum ersten Mal im elegantem Sessel saß, den ihr Freund gekauft hatte. Aber von Anfang an:

Die Lieferung hatte auf sich warten lassen. Ein halbes Jahr mussten sie sich gedulden, bis das Designerstück aus Italien endlich eintraf. Schon damals im Laden hatte ihr Freund sie geneckt: „Na, da hast du aber gerade so Platz.“ Und er hatte Recht: Im Sommer passte kein Blatt Papier zwischen den Sessel und ihre Hüften.
Aber sie wollte diesen Sessel unbedingt. Notfalls würde sie eben auf das übliche Dritte Stück Kuchen am Nachmittag verzichten …

Nach der Bestellung war dann der Sessel bald vergessen. Der Sommer war heiß, sie genoss regelmäßig reichhaltiges Eis, dann kam der Herbst und der Winter: Fondue, Plätzchen, deftige Küche. All diese Gaumenfreuden hinterließen eine süße Erinnerung, vor allem an ihren Hüften und ihrem Po.

Eines Tages dann klingelte es an der Tür: Der Sessel war da. Gemeinsam packten sie ihn aus, sie konnte es kaum erwarten, ihn auszuprobieren. „Oh, es wird eng“, dachte sie sich, als sie sich vorsichtig niederließ.

Weiterlesen

Aufrundungen I/2: Sabrina wunderrund

1405-sabrina2Sabrinas Geschichte ging weiter. Mit Katharina, die sich als Sabrinas Mentorin nicht lumpen ließ und selbst etliche Kilos zulegte. Und bald mit Paul, Disponent in der Spedition, der am Anfang ihrer Zeit dort kaum Notiz von Sabrina genommen hatte, aber immer öfters zu Sabrina hinlugte und das Gespräch mit ihr suchte, seit sie 25 Kilos schöner geworden war. Bald übernahm er in Absprache mit Katharina den Service für Sabrina an den drei Abenden in der Woche, die noch frei waren, und verlockte sie zu feinen Schlemmereien in die Imbisse und Restaurants der Umgebung. Mit sichtbarem und von beiden sehr genossenem Erfolg.

Fast wäre die Hochzeit von Sabrina und Paul geplatzt weil das schöne, früh im Jahr ausgewählte Kleid durch die intensiven Vorbereitungen der Drei schnell zu eng wurde: Sabrina futterte sich mit Pauls (und immer noch Katharinas) Unterstützung fast 10 kg süßen schweren Speck im Endspurt vor der Trauung an: Ihr Bäuchlein wurde ein prominenter Bauch, kiloweise Hüftgold versammelte sich auf ihren breiter werdenden Hüften. Egal: Das Kleid war Vergangenheit, die Ehe wurde Sabrinas Zukunft.

Im vierten Bild ist Sabrina bereits Mutter. In der Schwangerschaft aß sie für zwei, wie es sich gehört. Und Paul sorgte mit ihr dafür, dass ihr wunderbares weiches neu angefuttertes Gewicht nach der Geburt nicht wieder zu sehr sank. Katharina wurde Taufpatin für den kleinen Benjamin. Und die Kleider wurden weit und bequem…

1405-sabrina3

 

 

Candy Woman – drei Jahre später

Becky – 3 Jahre späterDer Ich-Erzähler der Geschichte von der überaus dicken Becky am Süßwarenstand an der Pier zu Brighton (siehe unten) kam, so konnte ich in Erfahrung bringen, relativ bald nach dem Verfassen seines Berichts wieder nach England. An einem freien Wochenende fuhr er auf Verdacht nach Brighton zu Pier. Becky war, wie angekündigt, nicht mehr da. Der Verkäufer wusste aber von ihr. Sie arbeite in einer Crèperie in Eastbourne. Dort – er sei mit klopfendem Herzen hin gefahren – habe er sie aber auch nicht getroffen. Aber eine Adresse erhalten und eine Handynummer. Er fuhr zur Adresse, suchte sich durch die Klingelschilder: Becky… Rebecca Jones. Das konnte sie sein. Er klingelte, die Tür öffnete sich, er stieg Stockwerk für Stockwerk hoch… und fand eine halboffene Wohnungtür.
Becky? Yes, please come in! – Was er sah, wie sie da saß, verschlug ihm den Atem: Whow! Erkennst Du mich noch? Natürlich, mein German Fan aus dem Jahr 2009 von Brighton. Du hast mich gefunden! Ach… schön! Sie saß breit auf einer stabilen Holzbank, ihr gewaltiger Bauch ragte weit nach vorne, und alles an ihr war noch dicker, weicher und üppiger. Und was dann geschah…

Bauer findet Frau – zweite Gastgeschichte

Wieder eine Geschichte von Fette Henne (vielen Dank!):

"Als sie nach dem Winter das erste Mal wieder auf's Fahrrad steigen wollte, stellte sie nach wenigen Metern fest, dass sie nicht mehr in der Form war Lebensmittel mit dem Fahrrad auszufahren..."

„Als sie nach dem Winter das erste Mal wieder auf’s Fahrrad steigen wollte, stellte sie nach wenigen Metern fest, dass sie nicht mehr in der Form war Lebensmittel mit dem Fahrrad auszufahren…“

Bauer findet Frau

– Wer braucht schon diese Sendung „Bauer sucht Frau“, dachte Adam, als er in freudiger Erregung auf ein Dorffest ging. Seine Mutter Lina lag ihm schon seit Wochen in den Ohren sich bei „Bauer sucht Frau“ zu bewerben. Aber Adam hatte keine Lust. Er wollte nicht ins Fernsehen und war noch immer überzeugt, seine Traumfrau auch im richtigen Leben kennen lernen zu können.
– Wieso sperrst Du Dich so dagegen?, wollte seine Mutter wissen. Du weißt, ich kann nicht mehr so mithelfen wie früher und alleine kannst Du die ganze Arbeit auch nicht machen. Adam war Bauer. Er wohnte mit seiner Mutter Lina auf einem Hof in Norddeutschland. Hauptsächlich hatten sie Landwirtschaft, aber auch ein paar Tiere wie Hühner, zwei Kühe und eine Ziege zu versorgen. Und Adam war schon lange solo. Obwohl er ein attraktiver Mann war. Mitte dreißig, 1 Meter 85 groß und von sportliche drahtiger Statur. Adam hatte eine wahre Vorliebe für richtig üppige Frauen und so eine war ihm eben einfach noch nicht über den Weg gelaufen. Oder eben nicht die Richtige. Adam’s Mutter wußte das. Weiterlesen