Stolz und melancholisch

1210Skizzen_0001Mexiko hat eben im Achtelfinale verloren. Dieser mexikanischen Signora spürt man den melancholischen Grundzug an, die Trauer über das Ausscheiden. Gepaart allerdings ist ihre Melancholie mit einem unbeugsamen Stolz auf ihre üppige Präsenz und Erscheinung.

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Prominent

Meine Träume von dicken runden Damen machen sich oft allein schon an Wörtern fest: Massiv. Üppig. Wohlgerundet. Hüftgold. Oder „prominent“: Ein schwerer Bauch, der sich prominent nach vorne wölbt. Schön zu formulieren und zu lesen, noch schöner anzusehen.

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Für Veronikas Bauch trifft diese Formulierung absolut zu.
– Wobei, so ergänzt sie, auch mein Hintern mindestens ein B-Promi ist, so üppig wie der sich auswölbt. Es nimmt auch ganz schön prominent viel Platz ein, mein B-Promi-Hinterteil.
– Und dein Bauch, was ist der dann?
– Ein edelprominenter schokoladenvoller Megawanst.
– Whow, wie süß!

Aufrundungen II/2 – Urlaubsserie

Drei Jahre später: Mit Spannung fuhr er wieder in das kleine Dorf. Als er sie zum ersten Mal sag, blieb ihm das Herz fast stehen vor Aufregung und Lust: Was war sie für eine üppige dicke schwere französische Madame geworden!

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Und ehe er es sich versah, blickte sie zu ihm hoch: „Ahh, bonjour, le FA allemand, der deutsche Fettliebhaber! Schön, dass sie wieder einmal da sind“. Er, entdeckt, stammelte: „Ja, sie sind in meinen Augen eine wunderbar dicke Frau“. Sie grinste übers ganze Gesicht: „Und sie haben die letzten Jahre ja auch mitbekommen, wie ich so dick geworden bin. Ich habe das wohl bemerkt – und still genossen. Es gibt außer meinem Mann nicht viele FAs in France…“ Und sie nahm ihre Brille ab, drehte sich zu ihm, und ihm blieb fast das Herz stehen… Weiterlesen

Wie kann man nur…

1406-bern1Wie kann man nur mit so einer üppigen Figur sich so anziehen?! So enge Kleider, so figurbetont, so die wunderbaren Rundungen hervorhebend?! –

Schön, dass sie auf meiner Zeichnung es kann. Und schön, dass sie in diesem Frühjahr etliche figurbewusste Vorbilder hatte, die mich inspirierten.

(Fortsetzung zu Aufrundungen II folgt demnächst)

 

Aufrundungen II/1 – Urlaubsserie

Die Geschichte begann vor zehn Jahren. Er war oft im Urlaub in dem kleinen Dorf in Südfrankreich zwischen Wein und Bergen, zwischen Baden im Fluss und Ruhe auf der Terrasse. Er wohnte in einem Appartement mitten im kleinen Dorf. Und sah in den Garten des Nachbarhauses. Die Tochter des Hauses nahm dort regelmäßig am frühen Nachmittag ihr Sonnenbad. Oft war sie nackt. Und fast immer lag sie auf dem schwarzen Badetuch. Ihre weiblichen, leicht üppigen Rundungen gefielen ihm.

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Drei Jahre später, es war ein heißer Sommer, war er wieder im Dorf. In der ersten Woche keine Spur von ihr, wirklich vermisst hatte er sie auch nicht. Als er sie dann in der zweiten Woche sah, beschäftigte und erregte Sie ihn doch mehr, als er gedacht hätte: Sie war runder und üppiger geworden, sie mochte 20, wenn nicht gar 30 Kilos zugelegt haben. Den Grund lernte er einige Tage später kennen: Sie hatte einen Freund. Und der schien sie rund zu lieben. Immer wieder brachte er ihr, wenn sie so da lag, etwas zu essen, ein Schokocroissant oder süßen Nougat. Und streichelte und liebkoste ihren schwellenden Leib.

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Drei Jahre später kam er wieder ins kleine Dorf – und war gespannt. Gleich am ersten Tag sah er sie. Sie lag wieder da – und vom dunkelblauen Badetuch war kaum mehr etwas zu sehen, so breit war sie geworden, eine barocke Üppigkeit mit prallen wohlgefüllten Speckrollen und einem prominenten Po. Der Freund, so bekam er die Tage heraus, war mittlerweile ihr Mann. Und er bekam mit, wie er sie liebkoste und verwöhnte. Und wie die beiden ungeheure Lust hatten am Füttern und an ihrem dicken Leib.

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Drei Jahre später: Mit Spannung fuhr er wieder in das kleine Dorf. Und als er sie zum ersten Mal sag, blieb ihm das Herz fast stehen vor Aufregung und Lust: Was war sie für eine üppige dicke schwere französische Madame geworden! (… das Bild dazu: später…)