Schweres Gebirge

Berge, Wälder, Schluchten. Schwer zu bezwingen. Das Gebirg lebt, sagen manche, die Bergflanken täten nachts atmen, sich heben und senken wie der Bauch eines üppigen Weibs, sagen manche. Man spricht von Kobolden und Erdgeistern. Manche schon seien dort verschollen und verloren gegangen. Und die, die zurück gekommen seien, hätten ein wirres, verzücktes Flackern in den Augen und seien tagelang wie benommen gewesen. Schweres Gebirg.

Schweres Gebirg

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Aus dem Skizzenbuch 2002

Drei auch im Original sehr kleine Skizzen aus den frühen Monaten des Jahres 2002. Diese Skizzen sind, wenn man so will, kleine Fingerübungen gewesen. Vielleicht erkennt jemand das „Programm“ dahinter: Auf jedem Bild ist eine Dimension dicker Schönheit besonders hervorgehoben, die breiten schweren Schenkel, der weite wohlgerundete Po – oder der üppige Busen.

Zum Bild der rauchenden Dame mit Oberweite habe ich eine tiefe Erinnerung: Vor über 30 Jahren war ich zum Schüleraustausch in England – in London, Exeter und Cornwall. Damals hat mich eine Zigarettenwerbung mit dem Bild einer ähnlich üppigen und oberweiten Schönheit verzaubert, als 13- oder 14jährigen Jungen. Die Vorliebe ist alt und sitzt tief…

Britta Polly Buletta

hochzeithochzeit

das wochenende rückt näher – und damit der 07.07.07. absolute hochzeithochzeit. so auch für die hier abgebildete schönschwere braut. aber: warum trägt sie die hochzeitstorte? und wohin? torten- statt brautentführung? austausch gegen eine wirklich groß-gehaltvolle torte? wem eine originelle antwort einfällt: hackt sie in die kommentarzeilen!

hochzeit

kreis kugel kosmos…

ist der titel einer interessanten ausstellung von exponaten der staatlichen museen zu berlin in der kunsthalle würth in schwäbisch hall: alle möglichen exponate aus zweitausend jahren kunst, die irgendwie rund sind oder rundungen zeigen, wurden dort versammelt: thematisch gegliedert, zuweilen etwas patchworkartig zusammengestellt, aber inspirierend und schön in der architektonisch genialen kunsthalle.

ein sujet aber fehlt leider fast ganz: der runde menschliche körper, die ästhetik der weichen und üppigen formen. neben das ‚titelbild‘ der ausstellung, damien hirsts „beautiful exploding turquoise nebula painting“ von 1998 (rechts), habe ich mir deswegen erlaubt einen eigenen beitrag zum thema zu stellen (links).

shilouette5beautiful exploding turquoise nebula painting