Weihnachtsbauch

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Kathy war drei Wochen im Weihnachtsurlaub. Und hatte es – mit Verlaub gesagt – richtig krachen lassen. Hatte die Saison ausgenutzt. Blecheweise Plätzchen gebacken und die meisten selbst gefuttert. Kein Festessen ausgelassen, Buffets leergeräumt, drei Mal und öfters Nachschlag genommen, die übrigen Desserts der kalorienbewussten Verwandtschaft entsorgt. Und mit ihrem Freund die eine oder andere intime Schlemmerei veranstaltet.

Am ersten Tag auf Arbeit in der Konditorei dann das Malheur: Chef, das ist der größte Kittel, den wir noch haben… Der Chef lachte zurück: Na – sie haben sich’s aber gut gehen lassen! Heute muss es so gehen. Aber morgen besorge ich ihnen einen weiteren, größeren. Sie sind die beste Werbeträgerin für uns!

Gerade nochmals gut gegangen…

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Die Frau vom Nikolaus

Ein Song auf der eigenwillig-schönen WeihnachtsCD von Götz Alsmann (Probehören hier) hat mich bzw. uns inspiriert: „Die Frau vom Nikolaus“. Wir haben gemeinsam einen Saisonrückblick geschrieben, in der die Frau vom Nikolaus es sich üppig gut gehen lässt. Ich habe Bilder dazu gemalt, sie hat das Ganze in Adobe Spark umgesetzt

Das Ergebnis findet sich hier. Viel Vergnügen beim Saisonrückblick von Santa und Ms. Claus! Danke an Dich*** und Euch allen ein gutes, üppiges, rundes neues Jahr!

Dani und Simon

Simon hatte Dani im Masterstudiengang kennengelernt. Sie war unwahrscheinlich rund und strahlte über beide Wangen. Sie saß in der Vorlesung, surfte auf Feabie und hatte immer etwas zum Naschen dabei. Im Seminar war sie wach und klug dabei, lachte viel und brachte manchen Dozenten zum Schwitzen.

Simon war glücklich, Dani erobert zu haben. Und genoss ihre pralle Lebensfreude aus vollen Zügen. Wenn sie bei ihm war, hatte sie oft nur ein T-Shirt an – und ihre roten Strümpfe. Die aber immer. Simon liebte Dani – und liebte ihren weichen runden massiven großen Bauch. Und die beiden liebten sich – voller Lust und Freude.

Noch dick oder schon fett? Egal: Haribos.

K. und ihre Freundin schauten sich gemeinsam Fotos an. Bei einem Bild von K. im Negligée habe ihre Freundin einen Stift genommen: „Wow, da kann man schön den Unterschied zwischen dick und fett sehen. Wenn der Bauch sich so weit über deinen Busen hinaus wölbt, bist Du nicht mehr dick, sondern richtig fett“. Und sie habe den Abstand auf dem Bild eingezeichnet und K. geneckt: „Schau, Du bist richtig fett!“ „Na, danke“, habe K. entgegnet …

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… und sich gedacht: Angriff ist die beste Verteidigung. „Wenn schon, dann kann ich auch superfett„, sagte K. und nahm ein anderes Bild zu Hand, einen Schnappschuss aus dem Zug: „Schau mal, wenn ich mich hinsetze!“ – „Uff“, habe die Freundin gestaunt, „echt toll!“. Und nach kurzer Pause: „Was war da eigentlich in der Tasche?“ „Haribos!“ Die Freundin: „Oooh, hast Du welche da?“

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Herausforderung für die Schneiderin

Zwei Freundinnen, Chuba und Sunbe, gleich dick und schwer – aber mit sehr gegensätzlicher Figur. Sie haben beide die gleiche Schneiderin, die ihnen maßgeschneiderte Kleider auf den üppigen Leib zaubert. Sie erzählt den beiden bei einem Kaffee über die Herausforderungen ihrer Arbeit.

Chuba, du hast einen Bauchumfang, da brauche ich immer meterweise Stoff. Bei Dir, Sunbe, brauche ich die Meter oben herum, beim Busen… Ich nehme sehr gerne Stretch, damit die Kleider sich schön an Eure schwellenden Rundungen anpassen… Chuba, ich wüsste gar nicht, wie ich es machen sollte, wenn Du mal Ärmel willst: Deine Oberarme sind so massiv – da bekommst Du nichts mehr drüber. Und Sunbe, wenn Du einen größeren Ausschnitt willst: Da werde ich eine Verstärkung einbauen, damit der unter der Wucht Deines Busen nicht ausreißt. Ihr seid echt meine Herausforderung!

Die Schneiderin ist allerdings Spezialistin für überüppige Formen – aus Eigeninteresse…

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