Runder Geburtstag – Nachtrag

1407_rundefeier4aBeim runden Geburtstag – siehe hier – gab es noch eine Gästin, die mich sehr faszinierte: Mittelalte, prächtige und strahlende Dame, eine entfernte Verwandte. Im grauen, stramm passenden Kostüm. Und mit einem wunderbar runden, vollen und üppigen Körper. Ich hatte keine Gelegenheit, mehr als ein paar Worte Smalltalk beim Buffet mit ihr zu wechseln.

Einfach einmal weitergedacht, weiter geträumt. Ich stelle mir vor, wir würden im Kontakt bleiben. Sie würde mir erzählen, was am Abend des Geburtstags zu ahnen war: Dass und wie gern sie gut und viel isst. Dass und wie gern sie ihren schweren dicken Körper mag. Vielleicht würden wir ein paar mal miteinander essen gehen. Ich würde mitbekommen, wie sie so viel und gut schlemmt, dass sie noch runder und prächtiger wird. Und zufällig würden wir uns Jahre später im Urlaub begegnen. So, träume ich, könnte sie dann aussehen. Strahlend. Mit einem süßen, schweren, wunderdicken Bauch. Ach!

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Feeder Peter?

Manche meiner Beiträge werden expliziter. „Aufrundungen“, Zeichnungen von zunehmend runden Frauen, Texte von Frauen, die es genießen zu essen und dicker zu werden – ein Beispiel siehe unten. Da komme ich nicht nur in eigene Traumgegenden, sondern begebe mich in schwieriges Disskussionsgelände. Anlass für ein Statement zu meiner Feeding-Neigung, das folgendermaßen beginnt und hier im Blog eine Extraseite bekommt.

„die zeichnungen sind wunderschön, keine frage. aber die texte deuten darauf hin, dass der schreiber ein feeder sein könnte. und da stellen sich mir die nackenhaare auf…“, schreibt eine Frau auf Facebook zu diesen Seiten.

Ob ich ein Feeder bin? Feeding, unbestritten, ist eine Seite von mir, von Jugend auf. Ich finde die Vorstellung sehr erotisch, dass (m)eine Frau gerne isst, genießt, schlemmt und dabei gerne dicker, üppiger und schwerer wird. Und ich würde (m)eine Frau dabei gerne unterstützen. Bei aller Qual und Selbstpreisgabe, die ich da im Netz entdecke, habe ich den Eindruck, dass es auch Menschen gibt, die ihr Zunehmen selbst sehr genießen. Dass es gelungene Feeding-Beziehungen gibt, die mehr sind als Abhängigkeiten und menschliche Katastrophen. Schön, wunderschön.

Gleichzeitig bin ich mit einer sehr feinen, lieben und runden Frau verheiratet, die… (weiter auf der Extraseite)

Aufgerundet III/2 – Nicola

1406-nicole32009 – Bald kam ein erster Blogbeitrag von Nicolas Jahr in Mexiko, bald weitere. Sie arbeitete als Volunteer in einem Umweltprojekt. Zuweilen berichtete sie vom üppigen Essen und der Selbstverständlichkeit, mit der hier Frauen dick seien. Bald kam auch eine erste Mail von ihr, es entwickelte sich mit der Zeit ein lebhafter und inniger Mailkontakt. Er bekam manche Krise und vieles Schöne von ihr mit. Und er realisierte mit Herzklopfen, dass er übers Jahr zu einem vertrauten Gesprächspartner von Nicola geworden war.

Am Flughafen ließ er sich zwar nicht blicken, als sie nach dem Jahr zurückkam. Traf sich aber kurz darauf mit ihr nachmittags im Café. Sie kam mit einem großen Eis auf ihn zu: Dick und schwer war sie geworden, hatte mit ihren gut 20 Jahren schon die Dimensionen einer üppigen mexikanischen Mama. Und langte im Café kräftig zu. Ihm klopfte das Herz vor Erregung und Freude. Nach einem langen, intensiven und genussreichen Gespräch fanden die beiden sich im dunklen Park wieder, eng umschlungen. Wie er ihren weichen Körper in seinen Armen genoss!

1406-nicole4Sie waren wenige Wochen zusammen, als Nicola ihn abends einlud – außergewöhnlich, da sonst oft er die Initiative zum Ausgehen ergriff. Sie führte ihn in ein asiatisches Restaurant mit einem gigantischen Buffet. Als machte sie ihm ein intimes Geständnis, flüsterte sie ihm zu: Ich würde gern das Buffet nehmen, all you can eat… magst Du mich bedienen? Wieder hüpfte ihm das Herz vor Erregung und Freude: Er bediente sie an diesem Abend lange und ausführlich, sie schlemmte voller Genuss – und erzählte ihm zwischen den Gängen, wie gern sie aß und runder wurde. Und wie gerne sie es hätte, dass er sie dabei unterstützte und bediente. Ja, er hatte es geahnt. Und doch warf ihn dieses offene Geständnis fast um vor Freude und Glück.

2010 – Ein Jahr der Schlemmerei und des Genusses war vergangen und hatte Nicola in allen üppigen Dimensionen aufgehen lassen. Kaum mehr passte ihr Cello vor den ausladenden Bauch und zwischen die weichen Schenkel. Sie schwamm zwar immer noch gerne, aber langsam und raumgreifend. Und sie liebten sich wie nie.

Runder Geburtstag

Vor einigen Wochen war ich auf einen runden Geburtstag eingeladen – rund im Wortsinn: Ein schönes Fest mit netten Leuten und guter Musik. Und mit einigen wunderbar runden Gästen, die mich zu Bildern inspiriert haben.

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Eine junge Frau in einem überaus figurbetonten und wunderschönen Kleid. Nichte des (mittelalten) Geburtstags-„kindes“. Eine Person, die – sichtbar – manches dafür tat, ihre breite und üppige Figur weiter zu betonen. Der Mutter war es etwas peinlich, eine so auffällige Tochter zu haben. Sie war trotzdem immer wieder am Buffet und ließ es sich gut gehen. Und hatte bei der Feier einige so junge wie glühende Verehrer, die mit ihr lachten, tanzten, flirteten.

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Eine Freundin des Geburtstagsgastes. Sie trug einen schicken grauen Anzug, der vor vier oder fünf Jahren gut gepasst haben mag, jetzt an seine Fassungsgrenzen kam. Es war an jenem Abend wunderbar warm, so dass sie bald den Sakko ablegte: Im hautengen T-Shirt stand sie da und ihr prachtvoller Bauch wurde noch besser sichtbar, der die enge Anzugshose an die Grenze der Dehnbarkeit brachte. Ein neuer Anzug wird wohl bald fällig. Schön für mich, dass sie sich nochmals in den alten gezwängt hatte…

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Die prachtvollste Dame bei der runden Feier: Die Fotografin. Zwar dezent gekleidet, weites T-Shirt und noch weitere Jacke, konnte sie ihre gewaltige Pracht jedoch nur unzureichend verbergen. Für ihre vielen Zentner ungewöhnlich fix und agil hielt sie unermüdlich die Highlights des Festes fest. Dazwischen war sie immer wieder Gast am Buffet und sorgte dafür, dass die verbrauchte Energie gut nachgespeichert wurde. Mein Highlight, das ich hier in meiner Weise festhalte.

 

Aufrundungen III/1: Nicola

1406-nicole12007 – Er kannte Nicola von der Schule. Eine aufrechte selbstbewusste junge Frau. Sie war sportlich, eine gute Schwimmerin. Sie war intelligent, eine der Besten ihrer Klasse. Sie war musikalisch, spielte Cello und sang im Schulchor. Und sie war mollig: Volles Gesicht, runde Arme und ein schönes rundes Bäuchlein. Er war eine Klasse über ihr und schwärmte für sie aus der Ferne. In seinem Abiturjahr endlich kamen sie sich etwas näher, ein kurzer Flirt, mehr nicht. Sie verloren sich nach seinem Abi aus den Augen… und er dachte immer einmal wieder an sie. Irgend etwas hatte sie bei ihm angerührt.

20081406-nicole2 – Nach einem dreiviertel Jahr sah er Nicola wieder, bei der Abifeier seiner Schwester, die in der gleichen Jahrgangsstufe war wie sie. Nicola hielt die Abirede, charmant, klug und witzig. Rund und üppig war sie geworden: Kein Zweifel, sie hatte etliche Kilos zugenommen. Er merkte, wie ihm die selbstbewusste, aufrechte üppige Nicola gefiel.
Lange kam er an diesem Abend noch mit ihr ins Gespräch. Sie sprach eher beiläufig ihre Lust am Essen und am Rundsein an, was ihn faszinierte und erregte. Zu seinem Bedauern – er hätte sich gewünscht, sie von nun an viel öfter zu sehen – erfuhr er von ihr, dass sie in wenigen Tagen zu einem Auslandsjahr nach Mexico aufbrechen wollte. Er sei neugierig von ihr zu hören. Sie sicherte ihm zu, ihn auf den Verteiler ihres Blogs zu setzen.

(Fortsetzung folgt)