Extrafeist

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Extrafeist nennt sie sich. Zeigt nur Ausschnitte ihres üppigen Körpers im Netz – nur zu verständlich, nicht jede/r sucht mit seiner/ihrer Leidenschaft für feiste runde Bäuche, für Schlemmen und Zunehmen die große Öffentlichkeit des Webs. Ich habe das Bild ihres runden Bauches erweitert und eine ganze Person daraus gemacht – immer noch verborgen hinter einer dunklen Sonnenbrille.

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Alle Jahre wieder: Weihnachtsbrunch

Einmal im Jahr trifft sich die Familie zum Weihnachtsbrunch. Ein üppiges Frühstück, das nahtlos ins Mittagessen übergeht. Die Schlemmerei ist bei vielen Familienmitgliedern mit halbherzigen Klagen über die Fülle verbunden, aber beim Futtern sind sie doch alle dabei. Er freut sich regelmäßig auf Corinna seine Cousine, die bei den Klagen kaum, beim Schlemmen umso mehr dabei ist. Es ist deutlich, dass sie nicht nur einmal im Jahr zum ausgiebigen Brunchen geht.

Vor drei Jahren kam sie noch alleine mit ihren Eltern, sie studierte. Sie ließ es sich sichtlich schmecken, ging nochmals und nochmals zum Buffet, auch als alle anderen schon längst bis obenhin voll waren. Etwas hilflose Reaktionen ihrer Eltern: Meinst Du nicht, dass es genug ist? Jetzt ist es aber gut. Sie ließ sich aber nicht abhalten: Lasst mich halt, mir schmeckt es eben. Die verwunderten Blicke der anderen schien sie fast zu genießen und unterhielt sich angeregt mit ihrer Tante Marianne, die selbst überaus rund war.

1410_bilderIm nächsten Jahr war Corinna nicht von der Partie, Auslandssemester in den USA. Dass sie dort zunähme, davon war die Rede. Ihr mache es anscheinend nichts, berichteten die Eltern, dort gäbe es viele junge dicke Frauen. Umso gespannter war er im Jahr darauf, hatte sich schon erkundigt: Ja, sie sei wieder bei der Weihnachtsschlemmerei dabei.

Sie kam nicht allein, ein junger Mann kam mit, ihr Freund. Und dass der sie nicht trotz, sondern wegen ihrer Rundungen liebte, war deutlich zu sehen. Weiterlesen

Sofabelastung

Ein gemütliches Sofa. Eine üppige, halbnackte, runde Frau, die sich auf das Sofa setzt und mir ein Selfie ihrer Pracht zusendet. Ich zeichne ein erstes Bildchen, nahezu naturnah. Sie schreibt mir, dass sie bald vier Zentner wiegt und sich sehr mag, so wie sie ist.

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Sie freut sich über das Bild, das ich ihr zusende. Und mich juckt es, etwas weiter zu träumen. Das Sofa noch mehr zu belasten. Mir vorzustellen, was im realen Leben wohl ein Traum bleibt: Sie würde weiter schlemmen, zunehmen, genießen. So könnte das dann aussehen, das überlastete Sofa… Weiterlesen