Aktuell: Beim Herrenausstatter.

170903-3.jpg

Ich sah sie neulich beim Herrenausstatter, als ich meinen Anzug abholte. Ihr Mann war gerade dabei, neue Jeans zu kaufen oder einen neuen Sakko. Sie zwängte ihren Luxuskörper ächzend in den viel zu kleinen Sessel. Aus meiner Sicht war es unerheblich, was ihr Mann einzukaufen vorhatte. Ich hätte nur Augen für seine Frau gehabt. Wahrscheinlich nicht nur ich… Sesselsprengender Körper, sesselsprengende Ausstrahlung dieser selbstbewusst strahlenden Frau.

Advertisements

Retrospektive 1998/99

Fünf Bilder aus der Zeit, in der PeterB begann: 1997 hatte ich den ersten Internetzugang und einen Scanner. Und schon viele Bilder gemalt. Ich müsste in meinen Skizzenheften nachschauen: Ich denke, dass einige dieser Bilder lange vor 1998 entstanden sind. Damals: Große Sehnsucht nach runden Frauen, dicker Erotik. Großes Bedürfnis, mich damit im Netz zu zeigen. Noch vor meinem „Coming out“, noch bevor ich den Mut hatte, die Verhältnisse zu ändern, in denen ich lebte.

Rundwanderungen…

Im Sommer war ich in den Bergen wandern, einige tolle Bergtouren mit leichten Klettereien. Ich dachte immer: SSBBW-freie Zonen – da lebe ich andere Seiten meines Lebens aus (ja, die gibt es auch!), dicke Frauen spielen da keine Rolle.

Dem war diesmal beileibe nicht so. Gut, bei der einen, der schwarz gekleideten Frau war ein Sessellift in der Nähe, die andere, mit dem roten weiten wunderbar gefüllten Wanderhemd, war weit unten in Talnähe, beide aber versiert und trittsicher und in einem schönen angemessenen Tempo unterwegs.

Wunderbare Anblicke, die mich zu den beiden Bildchen inspiriert haben.

Digitaler. Bunter. Besser?

Langsam wächst meine Übung mit dem iPad und meine Bilder werden sehenswerter, meine ich. Und weil es so einfach ist, werden sie auch bunter. Ich bin gespannt auf Rückmeldungen!

Hier drei Mal mit Blautönen: Eine blau karierte Bluse. Und zwei unwahrscheinlich weite, dehnbare und prall gefüllte blaue kurze Hosen. Schön auch die Möglichkeit, einige rote Akzente zu setzen…

Noch dick oder schon fett? Egal: Haribos.

K. und ihre Freundin schauten sich gemeinsam Fotos an. Bei einem Bild von K. im Negligée habe ihre Freundin einen Stift genommen: „Wow, da kann man schön den Unterschied zwischen dick und fett sehen. Wenn der Bauch sich so weit über deinen Busen hinaus wölbt, bist Du nicht mehr dick, sondern richtig fett“. Und sie habe den Abstand auf dem Bild eingezeichnet und K. geneckt: „Schau, Du bist richtig fett!“ „Na, danke“, habe K. entgegnet …

1705_bauch1

… und sich gedacht: Angriff ist die beste Verteidigung. „Wenn schon, dann kann ich auch superfett„, sagte K. und nahm ein anderes Bild zu Hand, einen Schnappschuss aus dem Zug: „Schau mal, wenn ich mich hinsetze!“ – „Uff“, habe die Freundin gestaunt, „echt toll!“. Und nach kurzer Pause: „Was war da eigentlich in der Tasche?“ „Haribos!“ Die Freundin: „Oooh, hast Du welche da?“

1705_bauch2.jpg

Neuland: rundekunst 2.0 – ???

Schon seit einiger Zeit arbeite ich mit dem iPad. Habe auch meine handschriftlichen Notizbücher digitalisiert, nutze dazu Goodnotes und den genialen Apple Pencil. Seit Kurzem versuche ich nun, meine PeterB-Bilder elektronisch zu erstellen, mit der Tayasui Sketches-App und eben dem Pencil.

Es ist, als müsste man eine neue Maltechnik erlernen. Meine ersten Entwürfe waren peinlich und dürftig. Einige Bilder aus meiner zweiten Serie stelle ich hier vor, getreu meinem Motto: Kein Anspruch. Schlicht Bildchen.

Ja, bei der Dame im roten Bikini ist die Fantasie mit mir durchgegangen. Wie manchmal. Die folgende Dame allerdings hat ein reales Vorbild: Gesehen bei einem wunderbaren Open-Air-Konzert vor gut einer Woche. An ihrer Seite ein schlanker Mann, der unaufdringlich hat spüren lassen, dass sie ihm gefällt, genau so, wie sie ist. Voilà:

1707_skizze6_iPad

 

Selbst genäht

Ich brauche nicht wenig Stoff für so ein Kleid, das sind schon etliche Quadratmeter. Auch das Schnittmuster habe ich selbst verändert – ich habe sehr ausgeprägte und spezielle Rundungen. Ich baue dehnbaren Stretch ein, dann passt sich das Kleid viel besser an. Nur: Es sieht so aus, als wäre das eben fertig gestellte Kleid schon jetzt fast zu klein. Zu eng. Mein Mann wird da wieder nichts sagen. Ihm gefällt es ja, wenn es knapp sitzt. Und wie…

1607_balkon4