Straßenszenen

Süddeutsche Großstadt, mittendrin. Zwei überragende Frauen auf engstem Raum. Sehen sich, sehen in der jeweils anderen sich selbst. Grüßen sich beiläufig und doch solidarisch. Sie werden sich kaum gekannt haben. Gehen weiter ihre Wege.

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Die Leibesdiener.

Es ist schon eine ganze Weile her, da veröffentlichten Carla und Schlaraffine den wunderbar erotischen Briefroman „Die Leibesdiener“. Sie hatten mich damals gefragt, ob ich einige Bilder beisteuern würde, was ich – damals beruflich und privat noch nicht so ausgelastet, siehe unten – sehr gerne getan habe. Ein Bild davon ist veröffentlicht, die anderen noch nicht. Das sie jetzt nachgeholt. Hier mein Fantasiebild einer der Protagonistinnen, wie sie sich auf das vorbereitet, was den ganzen Roman durchzieht: Üppigste, feinste, erotische Schlemmereien.

In eigener Sache: Es läuft rund…!

Wenig ist los auf den Seiten der runden Kunst. Kaum werden Mails beantwortet – und es gibt seit Monaten kein Update mehr. Das hat mehrere Gründe, die zwei gravierendsten teile ich gerne mit: Zum einen läuft es beruflich rund bei mir. Nach einigen eher mageren Jahren als Selbständiger sieht es seit gut einem Jahr so aus, als würden die fetten Jahre kommen: Aufträge, Aufmerksamkeit, ich bin sehr viel unterwegs, die Tage sind prall gefüllt, ich muss und kann professionell kreativ sein (nicht auf zeichnerischem Gebiet, leider…) – da blebt wenig Luft fürs Zeichnen, Scannen, Updaten.

Bild typähnlich

Bild typähnlich

Zum Zweiten bin ich seit einiger Zeit sehr, sehr glücklich zusammen mit einer klugen, selbständigen, warmherzigen und wunderrunden Frau. Nach den Turbulenzen der letzten Jahre erlebe ich da sehr viel Glück, bin nach Jahren und Jahrzehnten auf der Wanderschaft wie angekommen. Ich nehme solche Worte nur vorsichtig in den Mund – gleichwohl: Es scheint die Liebe meines Lebens zu sein, der Mensch und die Beziehung, nach der ich mich lange gesehnt habe. Vieles von dem, was früher Fantasie und Traum waren,
wird zum vollen, üppigen Leben zwischen Hoch-Zeit und Alltag. Da verlieren die Zeichenstifte und die runden Bilder an Bedeutung. Ein altes Bild, das ihr ähnelt, stelle ich hier ein.

Dennoch werde ich nicht ganz verschwinden. Hin und wieder ein Bild, hie und da eine Notiz, eher im Blog als auf rundekunst.de – ich möcht’s gern versuchen, versprechen mag ich allerdings nichts.