Aufrundungen II

Eigentlich mochte sie ihre Rundungen, ihre schwere Brust, ihren vollen Bauch mit den zwei weichen Bauchwalzen. Nur: Sie hielt sich für unproportioniert. Zu viel Bauch und Brust, ansonsten zu wenig von allem. „Runde mich so auf, dass neben Brust und Bauch auch Schenkel, Po, einfach alles runder ist. Und ich etwas wohlproportionierter“.

Ich habe es versucht, ihr die geniale Apfelform gelassen mit einem wunderbaren Bauch und einem großen Busen. Und ich habe ihr etwas mehr Birne gegeben: Dicke Schenkel und einen vollen Po. Sie war sehr zufrieden: „Eis statt Handy. Das ist wohl das, was ich jetzt tun muss, damit ich deinem schönen Bild von mir näher komme“.

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Am Strand

Erinnerung an einen gewaltigen Sommer an der amerikanischen Pazifikküste: Eine wunderbreite schöne Frau, die mich inspiriert hat und sich gerne skizzieren ließ. Beste amerikanische Dimensionen – auf ihre Weise sehr wohlproportioniert. Ich bin weiterhin mit ihr Kontakt: Sie scheint, nach ihren Spuren in sozialen Netzwerken, ungeheuer lebenslustig und genussvoll unterwegs zu sein: Zahllose Ganzkörperportraits mit allen üppigen Rundungen, zahllose Bilder von leckeren nahrreichen Mahlzeiten. Vielleicht müsste ich sie bei einer nächsten Skizze etwas aufrunden …

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Bottom heavy

Ein Auftragswerk. Sie nannte sich Bottomheavy. Sie sandte mir ihr Bild zu. Ich könne gerne etwas aufrunden, das Bild sei schon etwas älter, sie mittlerweile um einiges runder. Ihr gefiel das Bild außerordentlich: So schön rund habe sie sich noch nie gesehen. Ihr Freund sei ganz aus dem Häuschen gewesen. Mich hat das sehr gefreut – nicht immer gelingt ein Auftragswerk so zufriedenstellend. Gerne wieder, Bottomheavy.

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Feeder Peter?

Manche meiner Beiträge werden expliziter. „Aufrundungen“, Zeichnungen von zunehmend runden Frauen, Texte von Frauen, die es genießen zu essen und dicker zu werden – ein Beispiel siehe unten. Da komme ich nicht nur in eigene Traumgegenden, sondern begebe mich in schwieriges Disskussionsgelände. Anlass für ein Statement zu meiner Feeding-Neigung, das folgendermaßen beginnt und hier im Blog eine Extraseite bekommt.

„die zeichnungen sind wunderschön, keine frage. aber die texte deuten darauf hin, dass der schreiber ein feeder sein könnte. und da stellen sich mir die nackenhaare auf…“, schreibt eine Frau auf Facebook zu diesen Seiten.

Ob ich ein Feeder bin? Feeding, unbestritten, ist eine Seite von mir, von Jugend auf. Ich finde die Vorstellung sehr erotisch, dass (m)eine Frau gerne isst, genießt, schlemmt und dabei gerne dicker, üppiger und schwerer wird. Und ich würde (m)eine Frau dabei gerne unterstützen. Bei aller Qual und Selbstpreisgabe, die ich da im Netz entdecke, habe ich den Eindruck, dass es auch Menschen gibt, die ihr Zunehmen selbst sehr genießen. Dass es gelungene Feeding-Beziehungen gibt, die mehr sind als Abhängigkeiten und menschliche Katastrophen. Schön, wunderschön.

Gleichzeitig bin ich mit einer sehr feinen, lieben und runden Frau verheiratet, die… (weiter auf der Extraseite)