Heiße Zeiten…

… bei mir: Das neue Jahr bringt eine Fülle von Aufgaben und Aufträgen, über die ich mich sehr freue. Nur: Die Zeichnerei und Bloggerei kommt gerade etwas zu kurz. Keine Ahnung, ob ich es weiterhin wöchentlich mit einem neuen Bild schaffen werde. Man wird sehen.

… bei ihr: Heiß in der Sauna zu Jahreswechsel. Alle ihre neu dazugekommen Weihnachtspfunde zeigt sie nicht ohne Stolz und nackt in der vertrauten Saunarunde. Freut sich auf den kühlen Schnee gleich draußen vor der Hütte. Und freut sich auf das Raclette, üppig und lecker, bald bei ihrem Freund.

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Aufgerundet III/2 – Nicola

1406-nicole32009 – Bald kam ein erster Blogbeitrag von Nicolas Jahr in Mexiko, bald weitere. Sie arbeitete als Volunteer in einem Umweltprojekt. Zuweilen berichtete sie vom üppigen Essen und der Selbstverständlichkeit, mit der hier Frauen dick seien. Bald kam auch eine erste Mail von ihr, es entwickelte sich mit der Zeit ein lebhafter und inniger Mailkontakt. Er bekam manche Krise und vieles Schöne von ihr mit. Und er realisierte mit Herzklopfen, dass er übers Jahr zu einem vertrauten Gesprächspartner von Nicola geworden war.

Am Flughafen ließ er sich zwar nicht blicken, als sie nach dem Jahr zurückkam. Traf sich aber kurz darauf mit ihr nachmittags im Café. Sie kam mit einem großen Eis auf ihn zu: Dick und schwer war sie geworden, hatte mit ihren gut 20 Jahren schon die Dimensionen einer üppigen mexikanischen Mama. Und langte im Café kräftig zu. Ihm klopfte das Herz vor Erregung und Freude. Nach einem langen, intensiven und genussreichen Gespräch fanden die beiden sich im dunklen Park wieder, eng umschlungen. Wie er ihren weichen Körper in seinen Armen genoss!

1406-nicole4Sie waren wenige Wochen zusammen, als Nicola ihn abends einlud – außergewöhnlich, da sonst oft er die Initiative zum Ausgehen ergriff. Sie führte ihn in ein asiatisches Restaurant mit einem gigantischen Buffet. Als machte sie ihm ein intimes Geständnis, flüsterte sie ihm zu: Ich würde gern das Buffet nehmen, all you can eat… magst Du mich bedienen? Wieder hüpfte ihm das Herz vor Erregung und Freude: Er bediente sie an diesem Abend lange und ausführlich, sie schlemmte voller Genuss – und erzählte ihm zwischen den Gängen, wie gern sie aß und runder wurde. Und wie gerne sie es hätte, dass er sie dabei unterstützte und bediente. Ja, er hatte es geahnt. Und doch warf ihn dieses offene Geständnis fast um vor Freude und Glück.

2010 – Ein Jahr der Schlemmerei und des Genusses war vergangen und hatte Nicola in allen üppigen Dimensionen aufgehen lassen. Kaum mehr passte ihr Cello vor den ausladenden Bauch und zwischen die weichen Schenkel. Sie schwamm zwar immer noch gerne, aber langsam und raumgreifend. Und sie liebten sich wie nie.

Aufrundungen I/1: Sabrina

Einer meiner Lieblingsgedanken: Ich stelle mir vor, eine sonst einigermaßen normal gebaute, allenfalls leicht mollige Frau sei unzufrieden mit ihren unproportional dicken Schenkeln. Oder ihrem auffallend runden Po. Oder ihrem massigen Busen. Und anstatt abzunehmen, Problemzonen zu bekämpfen, würde sie sich entschließen, insgesamt ihre Figur aufzurunden. Zu schlemmen, es sich gut gehen zu lassen, bis ihre weniger runden Körperteile auch üppiger, auffallender, runder werden und viel besser zu ihrer „Problemzone“ passen. Was für ein erotischer Traum, in meinen Augen.

1405-sabrina0Sie könnte Sabrina heißen. Ihr bisheriges Leben lang waren ihr ihre Schenkel zu breit, ihr Po zu dick. Klar, es lag ihr in den Genen, ihre Mutter war breit und schwer, ihre Tanten bekannt für ihre massiven Hintern. Ihre Herkunftsfamilie machte kein Drama draus, fast im Gegenteil: Die Frauen mochten ihre Rundungen, und ihre Männer liebten ihre Frauen, so wie sie waren. Aber in der Pubertät und etwas darüber hinaus war Sabrina unzufrieden.

Bis sie Katharina kennenlernte. Bei ihrem ersten Arbeitgeber nach der Ausbildung, einem kleinen Speditionsunternehmen. Katharina war Sachbearbeiterin, eine üppige voluminöse Dreißigerin, die bald zur besten Freundin von Sabrina wurde. Sie aß gern und liebte ihre wachsenden Rundungen. Und gab Sabrina den entscheidenden Hinweis, einmal bei einem gemeinsamen Abend beim Italiener: Du hast so einen schönen runden Unterbau. Dir würden obenherum ein paar Pfunde mehr toll stehen! Soll ich dich noch zu einem Tiramisu einladen?

Und so kam es, dass die beiden mindestens zwei Mal wöchentlich abends zum Aufrunden gingen. Wunderbare Schlemmerabende voll Genuss und mit einem lustvollen Blick auf die weichen quellenden Konsequenzen ihres Tuns (Fortsetzung folgt…)1405-sabrina1

 

Kein Anspruch. Schlicht Bildchen.

Immer wieder Anflüge in den letzten Monaten und Jahren, eine künstlerische Haltung auszubilden. Technik und Ausdruck weiterzuentwickeln. Versierter zu werden mit der Darstellungen von Händen etwa oder mit Schattierungen. Oder gar das Sujet zu verfremden, zu brechen. Die Last der Schwere im Bild einzufangen, die dunklen Seiten des Übergewichts. Viel gäbe es zu optimieren, zu entwickeln. Meine Pause hier hat damit zu tun.

Lass es, habe ich mir gedacht. Was ich hier mache, sind Bildchen, mir zum Vergnügen und zur erotischen Lust. Keine hohe Kunst. Wie existentiell, anspruchsvoll und riskant eine gelebte künstlerische Haltung sein kann, habe ich von (richtigen) Künstlern in den letzten Jahren gelernt. Und großen Respekt entwickelt. Etwas von dieser Haltung lebe ich in meinem Brotberuf, bei dem es nicht um Bilder geht. Hier aber nicht. Vielleicht müsste ich umfirmieren von „Rundekunst“ zu „RundeRumMalerei“ oder „RundeKritzelei“. Ach, ich lasse es bei der „runden Kunst“: Kleine, anspruchslose, dafür üppig-runde Kunst.

Zur Untermalung der Anspruchslosigkeit und der Lust: Ein Bildchen aus meine Frühzeit, irgendwann 1992 oder 1993 entstanden, auf der Rückseite eines Telefon-Notiz-Formulars meines damaligen Arbeitgebers:

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