Mongolisches Buffet

Es war noch im alten Jahr: Wir waren bei einem mongolischen All-You-Can-Eat-Buffet, abends am Wochenende. Wir haben es uns richtig gut gehen lassen, geschlemmt und gefuttert. Und schöne Beobachtungen gemacht: Andere haben es sich noch weit besser gehen lassen. Das Buffet war ein Treffpunkt von dicken Frauen, von üppigen Paaren, die einfach mal ‚reingeschlagen haben und genossen. Wir waren schon satt, da waren die erst beim zweiten Hauptgangteller. Es war ein Genuss, dieser kaum verhohlenen Völlerei zuzusehen. Drei Portraits als Beispiele:

1502_grazien+ayce_0005Sie saß gleich neben uns, mit ihrem Freund, der kaum weniger stattlich war: Eine junge Frau mit gewaltigem Bauch. Sonst stand er für sie auf, um Nachschub zu holen. Einmal wuchtete sie sich hoch, um zur Toilette zu gehen. Prachtvoll, wie sie sich durch den Raum wuchtete, wie weit ihr wohlgefüllter Wanst nach vorne ragte, wie wunderbar fett sie rundum war.

1502_grazien+ayce_0003Sie saß in der Nähe des Buffets mit ihrer ganzen üppigen Familie – jung und mit einer vom orangen Top gerade noch umfassten Bauchwalze, die sich weit über die zu eng gewordene Hose wölbte. Ihre Freundin oder Schwester stand gerade am Buffet, da stand sie schnaufend auf und rief ihr zu: Britta, für mich nochmals zwei Teller mit den Chicken Wings!

1502_grazien+ayce_0004

Sie stand neben mir am Buffet, kaum dass ihre dicken Arme über ihren noch dickeren Bauch zum Buffet reichte: Oh sorry, wollten Sie auch noch was von den Tintenfischen? Ich habe jetzt alle genommen. Ich kann gern Bescheid sagen, dass sie noch nachliefern. Ich: Lassen Sie nur und lassen sie sich das alles schmecken. Sie: Oh, nicht wahr, das sieht man, dass es mir schmeckt? Ich: Ja – und es sieht gut aus! Beide wurden wir ein wenig rot…

Advertisements

Aufgerundet III/2 – Nicola

1406-nicole32009 – Bald kam ein erster Blogbeitrag von Nicolas Jahr in Mexiko, bald weitere. Sie arbeitete als Volunteer in einem Umweltprojekt. Zuweilen berichtete sie vom üppigen Essen und der Selbstverständlichkeit, mit der hier Frauen dick seien. Bald kam auch eine erste Mail von ihr, es entwickelte sich mit der Zeit ein lebhafter und inniger Mailkontakt. Er bekam manche Krise und vieles Schöne von ihr mit. Und er realisierte mit Herzklopfen, dass er übers Jahr zu einem vertrauten Gesprächspartner von Nicola geworden war.

Am Flughafen ließ er sich zwar nicht blicken, als sie nach dem Jahr zurückkam. Traf sich aber kurz darauf mit ihr nachmittags im Café. Sie kam mit einem großen Eis auf ihn zu: Dick und schwer war sie geworden, hatte mit ihren gut 20 Jahren schon die Dimensionen einer üppigen mexikanischen Mama. Und langte im Café kräftig zu. Ihm klopfte das Herz vor Erregung und Freude. Nach einem langen, intensiven und genussreichen Gespräch fanden die beiden sich im dunklen Park wieder, eng umschlungen. Wie er ihren weichen Körper in seinen Armen genoss!

1406-nicole4Sie waren wenige Wochen zusammen, als Nicola ihn abends einlud – außergewöhnlich, da sonst oft er die Initiative zum Ausgehen ergriff. Sie führte ihn in ein asiatisches Restaurant mit einem gigantischen Buffet. Als machte sie ihm ein intimes Geständnis, flüsterte sie ihm zu: Ich würde gern das Buffet nehmen, all you can eat… magst Du mich bedienen? Wieder hüpfte ihm das Herz vor Erregung und Freude: Er bediente sie an diesem Abend lange und ausführlich, sie schlemmte voller Genuss – und erzählte ihm zwischen den Gängen, wie gern sie aß und runder wurde. Und wie gerne sie es hätte, dass er sie dabei unterstützte und bediente. Ja, er hatte es geahnt. Und doch warf ihn dieses offene Geständnis fast um vor Freude und Glück.

2010 – Ein Jahr der Schlemmerei und des Genusses war vergangen und hatte Nicola in allen üppigen Dimensionen aufgehen lassen. Kaum mehr passte ihr Cello vor den ausladenden Bauch und zwischen die weichen Schenkel. Sie schwamm zwar immer noch gerne, aber langsam und raumgreifend. Und sie liebten sich wie nie.