Die Frau vom Nikolaus

Ein Song auf der eigenwillig-schönen WeihnachtsCD von Götz Alsmann (Probehören hier) hat mich bzw. uns inspiriert: „Die Frau vom Nikolaus“. Wir haben gemeinsam einen Saisonrückblick geschrieben, in der die Frau vom Nikolaus es sich üppig gut gehen lässt. Ich habe Bilder dazu gemalt, sie hat das Ganze in Adobe Spark umgesetzt

Das Ergebnis findet sich hier. Viel Vergnügen beim Saisonrückblick von Santa und Ms. Claus! Danke an Dich*** und Euch allen ein gutes, üppiges, rundes neues Jahr!

Advertisements

Dani und Simon

Simon hatte Dani im Masterstudiengang kennengelernt. Sie war unwahrscheinlich rund und strahlte über beide Wangen. Sie saß in der Vorlesung, surfte auf Feabie und hatte immer etwas zum Naschen dabei. Im Seminar war sie wach und klug dabei, lachte viel und brachte manchen Dozenten zum Schwitzen.

Simon war glücklich, Dani erobert zu haben. Und genoss ihre pralle Lebensfreude aus vollen Zügen. Wenn sie bei ihm war, hatte sie oft nur ein T-Shirt an – und ihre roten Strümpfe. Die aber immer. Simon liebte Dani – und liebte ihren weichen runden massiven großen Bauch. Und die beiden liebten sich – voller Lust und Freude.

Retrospektive 1999

Einige Schwarz-Weiß-Bilder, die mittlerweile 18 Jahre alt sind. An drei Vor-Bilder kann ich mich noch gut erinnern: Links oben, die junge Frau mit den Plateauschuhen: Sie sah ich in der U-Bahn. Rechts, das Mädchen mit dem breiten Po: Sie war Praktikantin bei uns. Links unten: Eine Mitarbeiterin, die nach Weihnachten im Büro saß, augenzwinkernd jammerte, dass sie viel zu viel Plätzchen gegessen habe, während sie emsig die Nachweihnachtsreste vertilgte.

Aktuell: Beim Herrenausstatter.

170903-3.jpg

Ich sah sie neulich beim Herrenausstatter, als ich meinen Anzug abholte. Ihr Mann war gerade dabei, neue Jeans zu kaufen oder einen neuen Sakko. Sie zwängte ihren Luxuskörper ächzend in den viel zu kleinen Sessel. Aus meiner Sicht war es unerheblich, was ihr Mann einzukaufen vorhatte. Ich hätte nur Augen für seine Frau gehabt. Wahrscheinlich nicht nur ich… Sesselsprengender Körper, sesselsprengende Ausstrahlung dieser selbstbewusst strahlenden Frau.

Retrospektive 1998/99

Fünf Bilder aus der Zeit, in der PeterB begann: 1997 hatte ich den ersten Internetzugang und einen Scanner. Und schon viele Bilder gemalt. Ich müsste in meinen Skizzenheften nachschauen: Ich denke, dass einige dieser Bilder lange vor 1998 entstanden sind. Damals: Große Sehnsucht nach runden Frauen, dicker Erotik. Großes Bedürfnis, mich damit im Netz zu zeigen. Noch vor meinem „Coming out“, noch bevor ich den Mut hatte, die Verhältnisse zu ändern, in denen ich lebte.

Rundwanderungen…

Im Sommer war ich in den Bergen wandern, einige tolle Bergtouren mit leichten Klettereien. Ich dachte immer: SSBBW-freie Zonen – da lebe ich andere Seiten meines Lebens aus (ja, die gibt es auch!), dicke Frauen spielen da keine Rolle.

Dem war diesmal beileibe nicht so. Gut, bei der einen, der schwarz gekleideten Frau war ein Sessellift in der Nähe, die andere, mit dem roten weiten wunderbar gefüllten Wanderhemd, war weit unten in Talnähe, beide aber versiert und trittsicher und in einem schönen angemessenen Tempo unterwegs.

Wunderbare Anblicke, die mich zu den beiden Bildchen inspiriert haben.

Digitaler. Bunter. Besser?

Langsam wächst meine Übung mit dem iPad und meine Bilder werden sehenswerter, meine ich. Und weil es so einfach ist, werden sie auch bunter. Ich bin gespannt auf Rückmeldungen!

Hier drei Mal mit Blautönen: Eine blau karierte Bluse. Und zwei unwahrscheinlich weite, dehnbare und prall gefüllte blaue kurze Hosen. Schön auch die Möglichkeit, einige rote Akzente zu setzen…