Schlemmerrestaurant

– Nein, kleine Portionen sind nicht unsere Sache, sagte Evi, für den Service im Goldenen Ochsen zuständig, wir haben eher die Portionen für den großen Hunger.
– Oder die Portionen für die, die mal richtig schlemmen wollen, ergänzte Rosi, die Geschäftsführerin, wir haben immer wieder Gäste, die sich gerne in unsere Séparées zurückziehen und Teller für Teller kommen lassen. Er schlank, sie üppig. Oder sie schlank und er ein richtiger Waschbär.
– Wir ahnen natürlich nur, was da so geschieht, grinste Evi.
– Nun, manchmal ist nicht zu übersehen, führt Rosi fort, wenn eine unserer runden Gästinnen nach der ganzen Schlemmerei den Hosenknopf offen lassen muss und schnaufend vor Fülle das Lokal verlässt.
– Naja,  dass Essen und Erotik zusammengehören kann, ist uns beiden nicht fremd, was Rosi?!
– Nö, nicht wirklich. Und wenn abends was übrig bleibt, dann packt es uns zwei und wir bedienen uns.
– Oder lassen uns gleich von der Küche Extraportionen machen.
– Von unserem Gefress am Ruhetag erzählen wir jetzt aber nichts, von unseren privaten Goldochsentagen, deutet Rosi an.
– Nein, keine Rede davon. Bleibt unser Geheimnis, beschließt Evi das Gespräch.

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Wer von den beiden mag nun Evi, wer Rosi sein? Und wer ist die Person, die jetzt noch dazu kommt?

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– Dass jemand bei dem ganzen fröhlichen Fressen und Schlemmen kochen muss, das scheint hier wohl vergessen zu werden, schnauft Vroni, die die Küche im Hintergrund managt.
– Nicht vergessen wird, dass dieser Jemand ausgiebigst probieren soll und darf, was da entsteht, necken sie Evi und Rosi.
– OK, stimmt, sagt Vroni, und ich muss viel probieren, bis es gut wird. Und morgen machen wir wieder Ruhetag, hihi.

4 Kommentare zu “Schlemmerrestaurant

  1. Das sind wirklich drei herrliche Grazien! Ganz toll gezeichnet und eine schöne Geschichte dazu. Super, dass es noch gasthöfe mit Separe gibt, habe ich lange nicht mehr gesehen.

    Aufgrund der Geldtasche wird wohl die Bediienung rechts abgebildet sein…
    Mir persönlich gefäält die Geschäftsführerein links etwas besser, obwohl auch die Köchin durch ihre gut verteilten Rundungen besticht.

  2. Manni Block sagt:

    Eine wunderbare Story von wunderbaren Frauen. Es gibt sicher keinen Liebhaber üppiger Weiblichkeit, der nicht schon mal von so einem Wirtshaus mit XXL-Personal geträumt hat. Sehr erotisch geschrieben. 🙂

    • Da muss man weit weniger träumen, als man zunächst denkt. Gerade im Süden Deutschlands habe ich, meist in kleineren Gasthöfen, schon eine Vielzahl von mit gut gepolsterten Damen ausgefüllter Dirndl gesehen. Fast immer war das die Chefin…

  3. Sklavin Ulla sagt:

    wunder schön 

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