Wonnearme – Prachtfrau.

22Nov11

Prachtfrau

(English translation: here)

Sie erzählte und redete und lachte. Ein burschikoses Energiebündel, wie sie da an der Bar saß, mit ihrem offenen Gesicht, ihrem Lachen, ihren wunderbar dicken und weichen Armen. Er saß ihr gegenüber und war fasziniert, konnte die Augen nicht von ihr lassen. Wie sie die ganze Runde unterhielt. Wie sie von ihrer Arbeit erzählte und aus ihrem Leben als auffallend dicke Frau. Wie sie keinen Hehl daraus machte, dass sie auffiel und gerne auffiel. Ihre Ausstrahlung, ihr Charisma, und – mein Gott! – diese unendlich massigen und schweren Arme. Diese breiten und weichen Schultern. Dieses runde und offene Gesicht. Wohlgenährt. Üppig. Übervoll. Genussfrau. Die Worte schon machten ihn heiß. Er drehte selbst auf, war charmant, war witzig, ein Wort gab das andere, sie lachten gemeinsam und viel. Und er wartete nur, sein ganzer Körper sehnte sich darauf, mehr von ihr zu sehen. Wie breit sie wohl sei? Wie fett und schwer? Was für ein Bauch? Was für breite Hüften? Welche Massen, welche wohligen weichen Massen sich da hinter dem Tresen verbargen, seinen Blicken entzogen? – Irgendwann, es war schon spät, viele Gläser geleert, kiloweise Knabberzeug gefuttert, musste sie ,Hände waschen gehen‘ wie sie sagte. Alles in ihm war gespannt. Wie sie sich vom Hocker wuchtete. Wie sie ihren zentnerschweren Prachtkörper in Bewegung brachte. Zur Tür wuchtete. Was er da zu sehen bekam: Dieser erste Gesamteindruck von ihr brannte sich tief in sein Gedächtnis ein. Und er ahnte, wie sich eben sein Leben veränderte.



2 Antworten auf „Wonnearme – Prachtfrau.“

  1. 1 GeekyBiBabe

    Delightful arms – amazing woman

    She told stories and talked and laughed. A cheerful bundle of energy, the way she sat at the bar with her candid expression, her laugh, her wonderfully fat, soft arms. He sat across from her and was fascinated; he couldn’t take his eyes off her. The way she talked the whole time. The way she told of her work and of her life as a conspicuously fat woman. The way she made no secret of the fact that she stood out, and liked standing out. Her radiance, her charisma, and – my God! – these endlessly enormous and heavy arms. These broad, soft shoulders. This round, open face. Well-fed. Voluptuous. Overfull. An indulgent woman. The words alone aroused him. He kicked his game up a notch, was charming, was funny. One word followed another, they laughed together and often. And he waited, his entire body yearning to see more of her. How broad is she? How fat and heavy? What kind of belly? How wide are her hips? What comfortable, soft expanses of flesh are hiding behind the counter, concealed from his view? At some point, it was already late, many glasses emptied, pounds of snacks consumed, she needed to go “wash her hands,” as she put it. Every part of him was excited. The way she heaved herself down from the stool. The way she set her beautifully massive body in motion. Hauled herself to the door. What a sight he beheld there: this first overall impression of her burned itself deep into his brain. And he had some idea, how his life had just changed.

  2. 2 Tom

    Hallo Peter B.

    Herrlich, was Du da immer wieder aus Deiner Feder zauberst :-) Ich melde mich mal zu einem Malkurs bei Dir an :-D
    Dieses Portrait hat mich sofort an meine ehemalige Freundin K. erinnert: Das volle Gesicht auf dem fast nicht mehr zu sehenden Hals, die kurzen Haare – K hatte blonde Haare, manchmal sogar mit H2O2 noch aufgehellter, das Lachen, als hättest Du K. selbst gemalt, das gesamte Aussehen… Ihre dominante Ausstrahlung. Die Brille: Auch K trug eine Brille – nur etwas Außergewöhnlicher – es war eine Designerbrille im Wert von 500 €. Alleine damit fiel sie schon auf.
    K. war mindestens genauso aufgeweckt wie Deine Bardame. Sie trug sehr farbenfrohe Kleidung, strotzte mindestens genauso vor Energie – war auch eine Prachtfrau. K. hatte ebenfalls sehr kräftige Arme, fast so üppig wie die Deiner Dame. Aber noch weitaus kräftiger, fülliger, wohlgenährter war ihr Bauch.
    Oft fand ich mich in derselben Situation wie „er“ in deiner Beschreibung. Oft musste ich mich beherrschen, die „Lust“ kontrollieren, waren wir doch auf Kindergeburtstagen von Bekannten eingeladen, zu Tische bei sehr kalorienreichen Kuchen, Torten. K. hatte sehr, sehr viele Bekannte, so dass wir übers Jahr fast monatlich – manchmal sogar öfter -zu den pfundig-üppigen Geburtstagen fuhren. Auch K. beherrschte die „schwere“ Koch- und Backkunst und steuerte somit stets Ihren Teil zu den Geburtstagsfeiern bei.
    Um frischen Kalorien Platz zu machen, musste K. oft auf das stille Örtchen. Dann stemmte sie Ihren massigen Körper empor, ihr Stuhl, auf dem sie saß, bedankte sich für seine Entlastung durch ein hölzernes Knacken. Der Tisch musste dann ihrem massigen Bauch Platz machen, ehe sie sich dann auch Richtung Tür „wuchtete“.
    Angeheizt von derlei Momenten konnten der Abend und die Mußestunden daheim zu zweit nicht schnell genug herbeikommen ;-)
    Oft sehnt sich meine „Lust“ auch heute noch nach der Zeit mit K. zurück: nach ihrer Fülle, ihrem überüppigen Bauch, ihrem riesigen Becken, ihrer gesamten Weichheit, mich fast schon einverleibend…
    4 Jahre sind K. und ich nun getrennt. Eine lebhafte Frau, die deutliche Spuren in meinem Leben hinterließ. Leider „passte“ es im Alltag wohl an zu wenigen Ecken und Enden, waren wir nicht nur rein körperlich zu verschieden, weshalb K. und ich uns damals nach 3einhalb Jahren, trennten…

    Schade…

    Viele Grüße und ein „Weiter so!“ mit vielen kreativen Momenten wünscht Dir
    Tom


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